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ÖDP zum Weltfrauentag 2013

Frauenquote in Aufsichtsräten – ÖDP-Frauen gegen „Quotendiktat“ durch die Europäische Kommission

Roswitha Bendl, Vorsitzene Bundesvereinigung Frauen in der ÖDP

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Steigerung der Zahl von Frauen in Führungs-positionen sind für die Bundesvereinigung Frauen in der ÖDP selbstverständlich wichtige Ziele.
Das Vorhaben der Europäischen Kommission für eine Zwangs(frauen)quote von 40% in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen lehnt sie allerdings entschieden ab.
„Wir lehnen verpflichtende Quoten grundsätzlich und erst Recht auf Grund von Vorgaben der EU klar ab“, so die Bundesvorsitzende Roswitha Bendl.  „Solche Regelungen zentralistisch vorzugeben wider-spricht eindeutig unserem Demokratieverständnis.  
Außerdem halten wir es für wesentlich dringender, dass die Gleichstellungspolitik endlich mehr Augen-merk darauf lenkt, dass es faire Chancen nicht nur für beide Geschlechter,  sondern auch für Eltern geben müsse.
Leider gelte nämlich nach wie vor, dass Frauen (und Männer) immer dann die besten Chancen haben, wenn sie ihren Lebensentwurf möglichst traditionell maskulinen Idealbildern angleichen.
Die Vorgabe, zu 100%  möglichst überall und jederzeit für die Wirtschaft oder den Job zur Verfügung stehen zu müssen, ist mit familiären Aufgaben nicht zu vereinbaren und eine zutiefst müt-ter/väterfeindliche Tatsache, gegen die angekämpft werden müsse.
Nach Meinung der Bundesvereinigung haben heute vor allem Mütter oder Väter, die ihre Kinder in der wichtigen Kleinkindphase nicht nur fremdbetreuen lassen wollen, ein Problem. Es sei deshalb an der Zeit, so Bendl, nicht nur Betreuungsangebote auszubauen sondern insgesamt ein kinder- und elternfreundliche-res Klima zu schaffen. Roswitha Bendl

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