Leserbrief: Keine Angst vor Demokratie!

Es macht traurig, wenn eine Partei mit christlich-humanistischer Ausrichtung, welche sich seit 1982 für ein gerechtes Miteinander und den Erhalt unserer aller Lebensgrundlagen einsetzt von einigen wenigen als Bedrohung wahrgenommen wird.

Unterschleißheim: Nachdem bei Wahlkämpfen in den letzten Jahren wohl niemand die ÖDP als ernsthafte Bedrohung gesehen hat, stelle ich als „Plakataufsteller“ aktuell erstaunt fest, dass in den letzten Wochen so viele ÖDP-Wahlplakate wie noch nie mutwillig (nicht durch Unwetter) zerstört oder einfach entfernt und entsorgt wurden. Darauf könnte man fast stolz sein, da es uns als wirksamer Oppositionspartei wohl endlich gelungen ist in der breiten Öffentlichkeit wahr und ernst genommen zu werden.

Aber andererseits macht es einfach nur traurig, wenn eine Partei mit christlich-humanistischer Ausrichtung, welche sich seit 1982 für ein gerechtes Miteinander und den Erhalt unserer aller Lebensgrundlagen einsetzt überhaupt von einigen wenigen als Bedrohung wahrgenommen und auf diese Art bekämpft wird. Da würde ich mich persönlich mehr um andere Parteien mit Extremismus-Bezug sorgen, als um eine Kleinpartei die mit beiden Füssen fest auf dem Boden des Grundgesetztes steht.

Natürlich bleiben auch andere Parteien nicht vor Vandalismus verschont aber auch wir suchen weiterhin den Dialog und nicht die Konfrontation und bemühen uns auch künftig um einen fairen und demokratischen Wahlkampf. In Kürze ist es ja geschafft, der Wahlsonntag da und wir alle dürfen wieder stolz darauf sein überhaupt „wählen“ zu können. Ein kostbares Recht für welches andere Menschen auf dieser Erde sterben.

Jörg Rappold, ÖDP-Stadtratskandidat

Joerg Rappold


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