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Die ÖDP zeigt Flagge!

Für Ottobrunn fokussiert sich die ÖDP derzeit auf die Themen „Wie gestalten wir ökosoziale Nachverdichtung?“ und „Fahrradfreundliche Infrastruktur als Mobilitätskonzept“.

Die lokalen ÖDP-Schwerpunkte des Ortsverbands Ottobrunn-Neubiberg

In aller Welt kommen auf die Gesellschaft herausfordernde Aufgaben zu, die uns jetzt und in der näheren Zukunft großes Engagement, Zusammenhalt, Mut und auch unbequeme Entscheidungen abverlangen werden. Als Beispiele stehen Themen wie die Covid-19-Pandemie, Erderwärmung und Klimaschutz, Migration sowie der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen. Dabei Ökologie und Ökonomie in der Balance zu halten, ist das programmatische Ziel der ÖDP.

Diese globalen Mammut-Aufgaben sollen jedoch nicht die Alltagsthemen in unseren Gemeinden verdecken, die für unser tägliches Zusammenleben ebenfalls von großer Bedeutung sind.

Für Ottobrunn fokussiert sich die ÖDP derzeit auf die Themen „Wie gestalten wir ökosoziale Nachverdichtung?“ und „Fahrradfreundliche Infrastruktur als Mobilitätskonzept“.

In diesen Bereichen fehlen zukunftsorientierte Konzepte, an denen wir die Handlungsentscheidungen von Heute ausrichten können! Die ÖDP mit ihrem grundsätzlichen Ansatz der Bürgernähe (z.B. Volksbegehren Artenvielfalt) ist besorgt darüber, dass in Ottobrunn die Mehrheit im Gemeinderat und der Erste Bürgermeister Thomas Loderer alternative Anregungen zu diesen beiden gemeindepolitischen Schwerpunkten nicht in ihre Entscheidungen einbeziehen.

Besiedelte Gemeindefläche:
Ottobrunn 85 % - Landkreisdurchschnitt 19%
- Ist da eine weitere Nachverdichtung in Ottobrunn zukunftsorientiert?

Die Mehrheit im Planungs- und Umweltausschuss des Gemeinderats sagt Ja zur geplanten, extremen Nachverdichtung im Vogelviertel und will dem Investor neues Baurecht erteilen, obwohl selbst Ministerpräsident Markus Söder neue Konzepte bei Nachverdichtungsprojekten fordert:

"Wir müssen Nachverdichtung anders machen. Ich werbe sehr für eine Förderung für Klima-Architektur, ästhetisches und ökologisches Bauen in den Städten und auch kleineren Gemeinden. Deswegen braucht es auch da eine andere Form des Bauens und jeder Vorschlag ist da echt total willkommen!" 1

Ein krasser Widerspruch zu den Plänen von CSU-Bürgermeister Thomas Loderer, der im Vogelviertel einen Neubau von 40 Wohnungen vorantreibt, ohne dabei Rücksicht auf örtliche stadtplanerische Gegebenheiten zu nehmen.

Die ÖDP zeigt Flagge mit einem alternativen Baukonzept, das die folgenden Ziele verfolgt:

  • Schaffung von Quartierstreffpunkten zur Verbesserung des sozialen Miteinanders
  • Verzicht auf massive Baumrodungen wie sie für die geplante Tiefgarage vorgesehen sind
  • Neubau und Nachverdichtung nur dann, wenn auf gemeindeeigenem Grund (hier Erbpacht) dauerhaft bezahlbarer Wohnraum für Beschäftigte in der Gemeinde-Infrastruktur geschaffen wird.

Die ÖDP sieht die Gestaltung der Nachverdichtung in der Region als landkreisweite Aufgabe und wird deshalb dieses Thema durch ihre Vertreterinnen auch im Kreistag einbringen.

Mobilität der Zukunft – nicht nur an E-Autos denken!

Das Konzept der ÖDP für die Mobilität der Zukunft in den Gemeinden orientiert sich an einer klimafreundlichen und einer menschenfreundlichen Gestaltung der Mobilität, die umfassender gedacht werden muss und nicht nur Kfz-orientiert.

Denn ein fahrradgerechter Umbau der Gemeinde Ottobrunn wäre mit relativ geringem Aufwand und in kurzer Zeit zu realisieren, er würde zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität und Sicherheit für viele von uns führen. Anregungen dazu liegen auf dem Tisch, sie bedürfen aber anderer Antworten der Gremien als nur "kein Platz, kein Geld, kein Bedarf". Die Ottobrunner Bürgerinnen und Bürger könnten dazu Flagge zeigen und ähnlich dem erfolgreichen, von der ÖDP mitgetragenen Fahrradbürgerentscheid in München 2019, ein Bürgerbegehren initiieren!

1 Quelle: Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Bayern, https://www.facebook.com/JUBayern/videos/874298273399559/ Timecode circa 1:21:50 – 1:22:40

Im ÖDP-Ortsverband Ottobrunn-Neubiberg lernen Jung und Alt voneinander, wie man zukunftsfähige Politik macht. Ortsvorsitzende Ursula Esau mit Vorstandsmitglied Yannick Rouault (v.l.n.r.). (Foto privat.)


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