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Unterschleißheim soll Konzept für Bodenindikatoren erstellen

Bodenindikatoren sollen Blinden und Sehbehinderten die Orientierung erleichtern oder ermöglichen. Es soll festgelegt werden, in welchem Umfang und an welchen Stellen in Unterschleißheim künftig Bodenindikatoren eingebaut werden.

Bodenindikatoren sind in Unterschleißheim nichts Unbekanntes: An den S-Bahnhöfen, auf dem Rathausplatz, zwischen Sehbehindertenzentrum und S-Bahnhof Unterschleißheim und an vielen Bushaltestellen wurden bereits kontrastreiche Platten eingebaut, die Blinden und Sehbehinderten die Orientierung erleichtern oder erst ermöglichen: Sie können nämlich ertastet werden.

Wie nun ÖDP-Stadtrat Bernd Knatz in einem Antrag schreibt, halten sich Blinde und Sehbehinderte aber nicht nur in den genannten Bereichen auf, sondern sind - wie andere Menschen auch – im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Insbesondere an den Übergängen stark befahrener Straßen sieht Knatz großen Handlungsbedarf. Er beantragt daher ein Konzept für den Einbau von Bodenindikatoren im öffentlichen Raum.

Darin soll festgelegt werden, in welchem Umfang (Neubau, Umbau, Nachrüstung) und an welchen Stellen in Unterschleißheim künftig Bodenindikatoren normgerecht eingebaut werden sollen. Der Landkreis hat das für seinen Wirkungsbereich in dem „Aktionsplan für die Belange von Menschen mit Behinderung“ vorgegeben und empfiehlt es auch seinen Gemeinden. Dabei sollen Vertreter der betroffenen Gruppen rechtzeitig einbezogen werden.

Bernd Knatz (ÖDP-Stadtrat)


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